Schwyzer Regierungsrat will Familienstrategie erarbeiten

Im Kanton Schwyz sollen die Familien gestärkt werden. Der Regierungsrat will deswegen eine Kinder- und Familienstrategie erarbeiten und gesetzliche Anpassungen vornehmen.

Dies erklärte die Kantonsregierung in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf ein Postulat der Mitte-Fraktion. Zudem eröffnete sie die Vernehmlassung zur Totalrevision des Gesetzes über soziale Einrichtungen, welches zum Gesetz über soziale Angebote (SAG) umgebaut werden und Elemente der Familienförderung enthalten soll.
Mitte und Regierungsrat sind sich einig, dass angesichts der älter werdenden Gesellschaft ein besonderes Augenmerk den Familien gelten solle. Es gebe verschiedene Massnahmen, mit denen Familien direkt oder indirekt unterstützt würden. Um sie weiterzuentwickeln, sollen sie strategisch gebündelt und aufeinander abgestimmt werden.
Der Regierungsrat schlägt deswegen vor, eine entsprechende Strategie zu erarbeiten. Er will die Familienförderung aber auch in ein neues Gesetz aufnehmen. Er will dazu das Gesetz über die sozialen Einrichtungen, bei dem es vor allem um Menschen mit Behinderung und in Notlagen geht, zum Gesetz über soziale Angebote ausbauen. Darin soll neu auch der Komplex «Kind, Jugend und Familie» geregelt werden.
Ziel sei es, die gemeindenahen Strukturen zu stärken und gemeinsame Grundlagen für die Versorgung zu schaffen, teilte der Regierungsrat zur Gesetzesrevision mit. Dazu gehörten namentlich Präventions-, Beratungs- und Unterstützungsangebote. Für gewisse Angebote soll gemäss der Mitteilung der Kanton zuständig sein.
Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, das Postulat der Mitte erheblich zu erklären. Die Vernehmlassung zur Totalrevision des Gesetzes über die sozialen Einrichtungen läuft bis am 29. Januar 2027.






