Stadt Luzern

Stadtluzerner Kommission spricht sich für Seilbahn-Initiative aus

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

Die Stadtluzerner Bau-, Umwelt- und Mobilitätskommission hat die «City-Link»-Initiative zur Annahme empfohlen. Auch die Initiative «Stop Bypass & Co – keine Stadtautobahn!» begrüsst sie. Beide Initiativen lehnt die Stadtregierung ab.

Die «Citylink»-Initiative will Reisebusse dank eines neuen Parkplatzes im Arbeitsgebiet Ibach aus der Luzerner Innenstadt fernhalten. (Archivbild)
Die «Citylink»-Initiative will Reisebusse dank eines neuen Parkplatzes im Arbeitsgebiet Ibach aus der Luzerner Innenstadt fernhalten. (Archivbild) - Keystone/URS FLUEELER

Die «City-Link»-Initiative sieht eine Verbindung vom Arbeitsgebiet Ibach über das Friedental und das Kantonsspital bis in die Altstadt vor. Geplant sind eine oberirdische Seilbahn und ein unterirdischer Tunnel.

Der Entscheid für die Initiative fiel nach einem Stichentscheid der Kommissionspräsidentin, wie die Bau-, Umwelt- und Mobilitätskommission (BUK) am Montag mitteilte. Die Initiative war zuvor mit fünf zu fünf Stimmen bei einer Enthaltung zur Weiterverfolgung empfohlen worden.

Laut der Mitteilung sahen die Befürworter in der Idee einen «innovativen Ansatz» für die Carparkierung und die Aufwertung zentraler Plätze. Die Gegner befürchteten laut Kommission unter anderem eine Zunahme des Reisebustourismus und «grössere Ressourcenbindung» für die Stadt.

Initiative für gültig erklärt

Ein Ja gibt es von der BUK auch für die Bypass-Initiative von Links-Grün und Umweltverbänden. Sie wird mit sechs zu fünf Stimmen unterstützt, wie es hiess. Die Befürworterinnen und Befürworter der Initiative kritisierten den Bypass als «veralteten Lösungsansatz». Eine Kapazitätserweiterung führe ihrer Ansicht nach zu mehr Verkehr und löse die Probleme der Stadt nicht dauerhaft.

Die Gegner der Initiative bezeichneten diese als zu weitgehend. Die Gegner verwiesen zudem auf den Handlungsspielraum der Stadt beim Bypass. Dadurch habe sie mit dem Kanton eine «Kompromisslösung» erreicht, die Verbesserungen beim öffentlichen Verkehr und bei der Verkehrssicherheit ermögliche.

In der Diskussion wurde auch eine mögliche Ungültigkeitserklärung der Initiative thematisiert, letztlich aber mit 9 zu 2 Stimmen verworfen.

Das Bundesprojekt «Bypass Luzern» sieht den Bau eines 3,5 Kilometer langen Tunnels zwischen Ibach und Kriens vor, mit dem der Transitverkehr Luzern künftig umfahren soll.

Beide Initiativen werden voraussichtlich am 17. September im Stadtparlament beraten.

Kommentare

User #5035 (nicht angemeldet)

Es gibt eine ganz einfache, gesundheitsfördernde Lösung☝️ Die Bhf Strasse wird zur absoluten Fussgängerzone. Die Velofahrer müssen ihre Velos bis zur Pfistergasse und bis nach dem Mühleplatz stossen (und umgekehrt), es heisst ja schliesslich, seitens der Stadtregierung definiert, „Flaniermeile“. Der ca. 10‘ Fussmarsch schadet keinem Velofahrenden. Die Velo PP‘s werden aufs Inseli verschoben, und schon haben wir die Lösung für die Flaniermeile die heute keine ist und künftig nie eine sein wird, da Rot, Grün, Links Freude am Chaos haben.

User #4173 (nicht angemeldet)

Das wird zur noch nicht Zeit nicht hilfreich sein. Baubeginn wird wahrscheinlich nicht vor 2040 sein. aber erst müssen sich die Politiker in eine Richtung bewegen - also eigentlich nie! Sei es von Links nach Rechts die werden SICH immer wieder Steine in den Weg legen. Ist diesen Herren und Damen eigentlich in Vergessenheit geraten, dass das Volk sie "Gewählt" hat und sie nur der Bevölkerung Rechenschaft schulden und nicht ihrem eigenen verdammten Ego. Also mal Überparteilichen Schulterschluss und rann an die Buletten. Es ist für unsere Stadt und unsere Zukunft.

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