Steinhausen plant für 2027 mit über sechs Millionen Franken Plus

Die Zuger Gemeinde Steinhausen rechnet für 2027 mit einem Ertragsüberschuss von rund 6,36 Millionen Franken. Der Steuerfuss soll im nächsten Jahr von netto 53 auf 52 Prozent gesenkt werden, wie der Gemeinderat am Mittwoch mitteilte.

Laut dem Communiqué schliesst die Rechnung mit einem Ertrag von 89,73 Millionen Franken und einem Aufwand von 83,37 Millionen Franken ab.
72 Prozent der Steuererträge stammten von juristischen Personen, hiess es weiter. Aus dem kantonalen Finanzausgleich erwartet die Gemeinde 6,56 Millionen Franken. Wegen der gestiegenen Steuerkraft wird aus Steinhausen ab 2028 eine Geber- statt Nehmergemeinde.
Dafür will sich die Gemeinde rüsten: Sie beabsichtigt die Bildung von «finanzpolitischen Reserven» in der Höhe von zehn Millionen Franken. Weitere sieben Millionen Franken sind für die Vorfinanzierung der Schulanlage Feldheim vorfinanziert werden.
Ferner will die Gemeinde kräftig investieren. 2027 sind Investitionen von 15,9 Millionen Franken vorgesehen. Diese sollen für Schulraum sowie Investitionen in die Strassen- und Abwasserinfrastruktur fliessen, wie es weiter hiess. Von 2027 bis 2036 sind Nettoinvestitionen von rund 150 Millionen Franken geplant.
Über das Budget mitsamt Steuersenkung entscheiden die Steinhauserinnen und Steinhauser an der Gemeindeversammlung im Dezember.






