Strassensanierung in Tuggen kostet gegen 7 Millionen Franken mehr

Die Sanierung und der Ausbau eines Teilstücks der Kantonsstrasse zwischen Holeneich und Längeten in der Gemeinde Tuggen verteuert sich um 6,95 Millionen Franken. Der Schwyzer Regierungsrat hat beim Kantonsrat eine Erhöhung der ursprünglichen Ausgabenbewilligung von 20,5 Millionen Franken beantragt.

Als Gründe für die Kostensteigerung nannte der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Donnerstag Projektanpassungen nach einem Gerichtsentscheid sowie eine erhebliche Teuerung im Tiefbau.
Gegen die ursprüngliche Projektgenehmigung aus dem Jahr 2022 waren zwei Beschwerden gutgeheissen worden. Das Projekt musste daraufhin angepasst werden. Die Änderungen betrafen einen nationalen Wildtierkorridor und die behindertengerechte Gestaltung von Bushaltestellen.
Das Bauvorhaben auf dem knapp zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen Holeneich und Lägeten umfasst den vollständigen Ersatz des Strassenkörpers und den Bau eines neuen Velo- und Gehweges. Laut Regierungsrat ist das Projekt zur Behebung baulicher Schäden und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit notwendig.
Die Hauptarbeiten sollen im Frühjahr 2027 beginnen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich rund drei Jahre.






