Urner Regierung will Klassenlehrpersonen entlasten

    Keystone-SDA Regional
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    Uri,

    Der Urner Regierungsrat will die Anstellungsbedingungen für Lehrpersonen neu regeln. Geplant sind eine stärkere Entlastung der Klassenlehrpersonen und ein Wechsel zur Jahresarbeitszeit

    Der Urner Regierungsrat will die Anstellungsbedingungen der Lehrpersonen revidieren. (Symbolbild)
    Der Urner Regierungsrat will die Anstellungsbedingungen der Lehrpersonen revidieren. (Symbolbild) - Keystone/PETER SCHNEIDER

    Die Regierung hat die Vernehmlassung zur Totalrevision der Anstellungsbedingungen und des beruflichen Auftrags von Lehrpersonen eröffnet. Sie dauert bis zum 18. Dezember, wie die Bildungs- und Kulturdirektion am Dienstag mitteilte.

    Die Arbeit der Lehrpersonen soll künftig nicht mehr über Lektionen, sondern über Stellenprozente geregelt werden. Der berufliche Auftrag umfasse neben dem Unterricht auch «weitere Aufgaben». Als Beispiele nennt die Regierung die Zusammenarbeit im Schulteam, die Begleitung der Lernenden oder die Weiterbildung.

    Auch die Klassenlehrpersonen sollen stärker entlastet werden. Je nach Klassengrösse ist eine Entlastung von vier, sechs oder acht Stellenprozenten vorgesehen. Heute beträgt sie einheitlich 3,45 Stellenprozente.

    Laut der Mitteilung verursacht die zusätzliche Entlastung Mehrkosten von jährlich rund 690'000 Franken. Davon tragen der Kanton 230'000 Franken und die Gemeinden 460'000 Franken.

    Die neuen Reglemente sollen Anfang 2027 beschlossen und am 1. August 2027 in Kraft treten.

    Kommentare

    User #3937 (nicht angemeldet)

    Die Mehrkosten dieser Inklusion müsste eigentlich die SP aus dem eigenen Sack bezahlen und nicht die Allgemeinheit

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