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Zug plant Ausbau von Pflege- und Wohnangeboten für ältere Menschen

Keystone-SDA Regional
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Die Stadt Zug hat Pläne für den künftigen Ausbau der Pflege- und Wohninfrastruktur für die ältere Bevölkerung geschmiedet. Ein Bericht zeigt den Handlungsbedarf auf, konkrete Bauentscheide wurden damit nicht getroffen, wie die Stadt Zug am Montag mitteilte.

Die Stadt Zug benötigt in den nächsten Jahren wegen der demografischen Entwicklung mehr Wohninfrastruktur für die ältere Bevölkerung. (Symbolbild)
Die Stadt Zug benötigt in den nächsten Jahren wegen der demografischen Entwicklung mehr Wohninfrastruktur für die ältere Bevölkerung. (Symbolbild) - Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

Der Bericht zeige den künftigen Bedarf auf und benenne mögliche Standorte für weitere Abklärungen, hiess es weiter. Konkrete Bauprojekte sollen jedoch erst in späteren Planungsschritten getroffen werden.

Bis 2040 rechnet die Stadt mit 140 zusätzlichen Pflegebetten sowie 145 weiteren Wohnungen für betreutes Wohnen. Da Bauprojekte laut der Stadt sechs bis zehn Jahre dauern, seien «frühzeitige strategische Entscheide notwendig».

Der Bericht sieht ein dreistufiges Versorgungskonzept mit Pflegezentren, betreutem Wohnen sowie altersgerechten Wohnungen für selbständigere ältere Menschen vor.

Als mögliche Standorte für vertiefte Prüfungen eines neuen Pflegezentrums nennt die Stadt unter anderem das «Altes Gaswerk», das «Seniorenzentrum Mülimatt» sowie das «Hertizentrum». An der «Chamerstrasse 115», beim «Landis&Gyr-Areal» und «Ahornpark» sieht der Stadtrat mögliches Potenzial für neue Alterswohnungen oder altersgerechte Kleinwohnungen.

Die Stadt kündigte an, die Bevölkerung im September an einem öffentlichen Anlass über den Bericht zu informieren.

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