FC Luzern

FC Luzern: «Schauen Sie schon den Ferienkatalog an, Mario Frick?»

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein, Simon Binz

Luzern,

Nach der Heim-Pleite wird der Trainer des FC Luzern gefragt, ob er schon seine Ferien plane. Mario Frick hat eine passende Antwort.

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Nau.ch will von FCL-Trainer Mario Frick wissen, ob er die «Ferienkataloge» schon hervorgeholt hat. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • FCL-Trainer Frick ärgert sich über eine «brutale» Niederlage gegen YB.
  • Luzern vergibt erneut viele Chancen und wird dafür bestraft.
  • YB überrascht taktisch – und profitiert von Luzerner Fehlern.

Eigentlich steht für den FC Luzern in dieser Phase der Saison nicht mehr allzu viel auf dem Spiel. Der Abstand nach hinten ist komfortabel, gleichzeitig ist der Rückstand nach vorne gross. An dieser Situation änderte sich auch nicht viel nach der Heimniederlage gegen YB (1:2).

Deshalb fragte Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein den Luzerner Trainer nach dem Spiel mit einem Augenzwinkern: «Eigentlich ist für euch die Saison gelaufen – studieren Sie schon Ferienkataloge?»

Ist die Saison für den FC Luzern bereits gelaufen?

Frick reagierte mit einem Lachen und konterte: «Zuerst einmal überrascht es mich, dass du hier sitzt und nicht im Letzigrund.» Von Ferienstimmung will der FCL-Trainer aber natürlich nichts wissen. «Wir haben am Samstag ein wichtiges Spiel. Wir wollen wieder auf die Siegstrasse zurückkehren.»

Frick betont, dass der FC Luzern weiterhin ambitioniert sei. «Wir machen uns nicht zu viele Gedanken über die Top 6. Wir wollen einfach auf die Leistungen der letzten Spiele aufbauen.»

Frick ärgert sich über die Pleite des FC Luzern gegen YB

Die Niederlage gegen YB bezeichnet er als besonders schmerzhaft. Luzern habe sich zunächst auf eine taktische Überraschung einstellen müssen. «Wenn bei YB und Seoane etwas in Stein gemeisselt ist, dann das 4-2-3-1. Doch plötzlich standen sie da mit einer Fünferkette.»

Sein Team habe rund zehn Minuten gebraucht, um sich anzupassen. Danach habe Luzern das Spiel laut Frick aber kontrolliert. «Wir hatten viele zweite Bälle, viele gewonnene Zweikämpfe.»

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Die Analyse von FCL-Trainer Mario Frick nach der Heimniederlage gegen YB. - Nau.ch

Der entscheidende Unterschied: die Effizienz. «Wir haben viele Möglichkeiten, die Tore sein müssen.» Auch die Rote Karte habe Luzern zusätzlich geschwächt. «Das hat uns natürlich nicht in die Hände gespielt.»

Besonders bitter: Es ist bereits das zweite Spiel in Folge, in dem Luzern eine gute Ausgangslage verspielt. «Es ist brutal, dass wir das Spiel wieder herschenken.» Auch die Rote Karte habe Luzern zusätzlich geschwächt. «Das hat uns natürlich nicht in die Hände gespielt.»

Seoane: «Wir wollten den Gegner überraschen»

Ganz anders die Stimmung bei YB. Trainer Gerardo Seoane zeigte sich nach dem Schlusspfiff erleichtert. «Ich bin sehr glücklich für die Mannschaft», sagt der YB-Coach. Nach sieben Auswärtsspielen ohne Sieg sei dieser Erfolg besonders wichtig gewesen.

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YB-Trainer Gerardo Seoane analysiert den Auswärtssieg gegen YB. - Nau.ch

Seoane lobte vor allem den taktischen Ansatz seiner Mannschaft. «Wir wollten mit einer etwas konservativeren Ausrichtung kompakt stehen und den Gegner überraschen.»

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YB-Trainer Gerardo Seoane wird nach dem Auswärtssieg gegen den FC Luzern auf seine Systemumstellungen angesprochen. - Nau.ch

Ganz zufrieden war er trotzdem nicht. «Am Ende mussten wir nochmals zehn Minuten leiden.» Trotzdem zählt für die Berner vor allem das Resultat: YB gewinnt erstmals seit Wochen wieder auswärts – und macht einen wichtigen Schritt Richtung Championship Group.

So geht es weiter

Der FC Luzern ist am Samstag wieder gefordert, um 20:30 Uhr wird das Gastspiel in Lugano angepfiffen. Für die Young Boys geht es am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer Thun weiter.

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