Stadt Luzern

Energie- und Klimaschutz: Stadt stärkt Förderprogramme

Nau.ch Lokal
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Die Stadt Luzern erhöht die Beiträge für Heizungsersatz und fördert neu die E-Mobilität, um Treibhausgasemissionen bis 2040 drastisch zu senken.

Ausblick auf den Vierwaldstättersee in der Stadt Luzern.
Ausblick auf den Vierwaldstättersee in der Stadt Luzern. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Gezieltere Förderung für den Heizungsersatz, neue attraktive Förderung der E-Mobilität: Wie die Stadt Luzern berichtet, verstärkt sie ihr Engagement im Bereich Energiewende und Klimaschutz. Die zwei entsprechenden Förderprogramme sind bereits in Kraft.

Gemäss der städtischen Klima- und Energiestrategie sollen die Treibhausgasemissionen aus dem Verbrauch von Gas, Öl, Benzin, Diesel, Kerosin und Strom bis 2040 auf null gesenkt werden.

Dabei spielen der Verkehr und die Gebäude eine sehr grosse Rolle: Fossil betriebene Fahrzeuge und Heizungen verursachen gut 30 beziehungsweise gut 40 Prozent der energiebedingten Treibhausgasemissionen auf Stadtgebiet, zusammen also rund drei Viertel.

Höhere Beiträge für den Ersatz von fossilen Heizungen

Die Stadt Luzern unterstützt den Wechsel von fossilen auf erneuerbare Heizsysteme schon länger. Nun wurden per Anfang 2026 das Förderprogramm inhaltlich überarbeitet und die Förderbeiträge deutlich erhöht.

So werden neu beispielsweise auch Anschlüsse an ein Wärmenetz mit unter 40 Kilowatt Heizleistung gefördert. Zusammen mit den kantonalen Fördergeldern werden dadurch bis zu einem Fünftel der Investitionskosten übernommen.

Ausserdem zahlt die Stadt Luzern einen Desinvestitionsbeitrag in der Höhe von bis zur Hälfte des Restwertes, wenn eine maximal zehnjährige Öl- oder Gasheizung vorzeitig ersetzt wird. Neu gilt dies nicht nur beim Anschluss an ein Wärmenetz, sondern auch beim Ersatz durch eine Wärmepumpe.

Förderung der Basis- und Ladeinfrastruktur für E-Mobilität

Über den gesamten Lebenszyklus von der Herstellung bis zur Entsorgung betrachtet, verursacht ein elektrisch betriebenes Auto im Vergleich zu einem Verbrenner bloss etwa halb so viele CO2-Emissionen.

Neben der Stärkung des öffentlichen Verkehrs sowie des Fuss- und Veloverkehrs lohnt sich für den verbleibenden Individualverkehr somit die Förderung der E-Mobilität. Der Schlüssel dazu sind Lademöglichkeiten zu Hause und am Arbeitsplatz.

Hierzu unterstützt die Stadt Luzern neu Privatpersonen und Unternehmen mit Beiträgen an die Basis- und Ladeinfrastruktur. Dies gilt für private und öffentliche Parkplätze (etwa in Parkhäusern). Bei Projekten mit bis zu 50 Parkplätzen beteiligt sich die Stadt neu mit bis zu 800 Franken pro Parkplatz an den Kosten für die Infrastruktur. Der Kanton Luzern fördert noch zusätzlich.

Förderprogramme treiben Klimaziele voran

Stadtrat Marco Baumann, Umwelt- und Mobilitätsdirektor, sagt: «Mit der Weiterentwicklung der Förderprogramme setzen wir die richtigen Anreize, um unsere klimapolitischen Ziele zu erreichen.

Der Heizungsersatz ist für Liegenschaftsbesitzende ab sofort noch attraktiver. Und mit der Förderung der E-Mobilität wird der Umstieg auf erneuerbare Antriebe im Strassenverkehr wesentlich begünstigt.»

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