Zukunft Luzerner Theater: Co-Projektleitung besetzt

Die Zukunft des Luzerner Theaters nimmt Form an: Julia Sulzer und Marc Rambold starten als Co-Projektleitung den Visionierungsprozess im Frühjahr 2026.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Zukunft des Luzerner Theaters: Wie die Stadt Luzern mitteilt, hat sie die beiden Stellen für die Projektleitungen für die Erarbeitung der Vision «Theaterwerkplatz Luzern» erfolgreich besetzt. Julia Sulzer und Marc Rambold übernehmen im Frühjahr 2026 gemeinsam die Co-Projektleitung.
Auf Grundlage von Bericht und Antrag 37/2025 «Zukunft Luzerner Theater» wurden für die Prozess- und Projektleitung zur Erarbeitung der «Vision Theaterwerkplatz Luzern» im Dezember 2025 zwei Stellen in der Dienstabteilung Städtebau und der Dienstabteilung Kultur und Sport ausgeschrieben.
Beide Stellen konnten besetzt werden. Es starten im Frühjahr 2026 Julia Sulzer und Marc Rambold als Co-Projektleitung für die Erarbeitung der Vision Theaterwerkplatz Luzern. Damit konnten zwei Personen mit ausgewiesener Kompetenz in Städtebau, inhaltlicher Konzeptentwicklung und komplexer Projektleitung gewonnen werden, die sich im Zukunftsprozess des Luzerner Theaters mit ihren Fähigkeiten ideal ergänzen.
Fokus auf Zusammenarbeit und Prozessstruktur
Julia Sulzer ist Städtebauerin und Architektin mit langjähriger Erfahrung in Verwaltung, Praxis und Lehre. Nach einem Architekturstudium an der ETH sammelte sie wertvolle Erfahrung beim Amt für Städtebau in Zürich und unterrichtete an Architekturhochschulen im In- und Ausland.
Ihre Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie qualitätsvolle und lebenswerte Stadtentwicklung stets im Zusammenspiel unterschiedlicher Akteuren entwickelt. So entwickelte sie beispielsweise einen Leitfaden für das Bauen an Achsen und Plätzen im Dialog mit unterschiedlichen Stakeholdern.
Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Förderung dieser Zusammenarbeit durch gemeinsam formulierte Zielsetzungen sowie in der Strukturierung und Umsetzung anspruchsvoller Prozesse.
Breit vernetzt in Luzerns Kulturszene
Marc Rambold hat einen Masterabschluss in Soziologie und Kommunikation, ist diplomierter NPO-Manager und in der Kulturszene der Stadt und im Kanton Luzern breit vernetzt. Er bringt fundierte Kenntnisse im Management von Kulturinstitutionen und -projekten mit, die er in den vergangenen Jahren als Co-Festivalleiter der Stanser Musiktage sowie als Betriebsleiter des Kulturhauses Südpol weiter vertieft hat.
Er war in verschiedenen Funktionen mit komplexen Ausgangslagen tätig und übernahm dabei strukturierende sowie koordinierende Aufgaben in anspruchsvollen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen.
Stadtpräsident würdigt neue Co-Projektleitung
Stadtpräsident Beat Züsli sagt: «Wir freuen uns sehr, dass wir mit Julia Sulzer und Marc Rambold zwei erfahrene und kompetente Personen für die Co-Projektleitung zur Erarbeitung der Vision Theaterwerkplatz Luzern gewinnen konnten.
Ihre Expertise und ihre Fähigkeit, innovative Lösungen zu entwickeln und gemeinsam mit verschiedenen Anspruchsgruppen zu gestalten, sind genau das, was wir für die erfolgreiche Umsetzung dieses städtebaulich und kulturell wichtigen Projekts benötigen.»
Die beiden Projektleitenden arbeiten im Team mit Gianluca Pardini, Leiter Kultur und Sport, sowie Pascal Hunkeler, Stadtarchitekt, zusammen. Damit ist eine interdisziplinäre und eine breit abgestützte Projektentwicklung gewährleistet.
Mit der Besetzung der Projektleitungsstellen werden die Vorbereitungen für den Partizipationsprozess zur Zukunft des Luzerner Theaters intensiviert und die Arbeiten zur Entwicklung der Vision Theaterwerkplatz Luzern weiter vorangetrieben.






