Schwyz

Bezirksrat Einsiedeln lehnt Containersiedlung für Asylsuchende ab

Keystone-SDA Regional
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Schwyz,

Der Bezirksrat von Einsiedeln hält an der dezentralen Unterbringung von Asylsuchenden fest. Die von der SVP geforderte Containersiedlung fiel in einer externen Studie durch, wie der Bezirksrat am Freitag mitteilte.

Containersiedlungen für Asylsuchende, wie hier in Basel, lehnt der Bezirksrat Einsiedeln nach den Ergebnissen einer externen Studie ab. (Archivaufnahme)
Containersiedlungen für Asylsuchende, wie hier in Basel, lehnt der Bezirksrat Einsiedeln nach den Ergebnissen einer externen Studie ab. (Archivaufnahme) - Keystone/GEORGIOS KEFALAS

Containerlösungen bringen demnach keine Kostenvorteile und weisen bei der Betreuung und Integration Nachteile gegenüber der geltenden Praxis im Bezirk auf, hiess es weiter. Der Einfluss der heutigen Unterbringung in Mietwohnungen und bezirkseigenen Liegenschaften auf den Wohnungsmarkt sei zudem begrenzt. Würde in Zukunft der Bedarf grösser, wäre ein Holzbau oder der Erwerb weiterer Liegenschaften im Baurecht einer Containeranlage vorzuziehen.

Die Studie wurde von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) durchgeführt. Sie verglich verschiedene Unterbringungsformen in Bezug auf Kosten, Auswirkungen auf Integration und Betreuung sowie auf wohnpolitische und städtebauliche Aspekte.

Anlass dazu gab eine Einzelinitiative von Daniel Kälin, Präsident der SVP Einsiedeln, die er vergangenen Dezember eingereicht hatte. Er forderte Containersiedlungen als Entlastung des Wohnungsmarktes für Einheimische.

Über das weitere Vorgehen zur Initiative werde noch entschieden, hiess es im Communiqué weiter. Der Initiant kann dazu noch Stellung nehmen.

Kälin ist selbst Mitglied des Bezirksrats. Er trat bei der Beratung des Geschäfts in den Ausstand.

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