Luzerner Kantonsregierung will Klimamassnahmen verschärfen

Im Kanton Luzern sollen gegen den CO2-Ausstoss des Verkehrs und der Landwirtschaft stärkere Massnahmen ergriffen werden. Dies sieht der Regierungsrat im aktualisierten Planungsbericht zur Klima- und Energiepolitik vor.

Der Regierungsrat zog am Montag eine gemischte Bilanz zur bisherigen Klimapolitik. Auf Kurs sieht er den Kanton bei den Gebäuden und der Industrie, nicht aber in den Sektoren Landwirtschaft und Verkehr. Handlungsbedarf sieht der Bericht auch bei der Anpassung an den Klimawandel.
In der mittelfristigen Finanzplanung sind für den Klimaschutz jährliche Sachmittel von 16 Millionen Franken eingeplant. Der Regierungsrat schätzt, dass rund fünf Millionen Franken mehr nötig sein werden, um die Massnahmen umzusetzen.
Festhalten will der Regierungsrat an der Zielsetzung von Netto-Null bis 2050, wobei die kantonale Verwaltung das Ziel bis 2040 erreichen soll. Der Planungsbericht soll im November vom Kantonsrat beraten werden.





