Zuger Amt für Kindes- und Erwachsenenschutz stellt sich neu auf

Das Zuger Amt für Kindes- und Erwachsenenschutz (Kes) soll organisatorisch neu aufgestellt werden. Das teilte der Zuger Regierungsrat Andreas Hostettler (FDP) am Dienstag vor den Medien mit.

Oberste Priorität hat die Trennung von Amtsleitung und KESB-Präsidium, hiess es am Dienstag vor den Medien. Beide Funktionen sind heute noch in einer Person vereint, was sich unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht mehr bewähre.
Die Direktion des Innern hatte im vergangenen Herbst bekannt gegeben, dass sie eine externe Analyse des Amts für Kindes- und Erwachsenenschutz in Auftrag gegeben habe. Zum Amt gehört insbesondere die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb).
Im Fokus der Untersuchung standen hauptsächlich die bestehenden Strukturen und Abläufe. Das Amt ist seit Längerem mit einer hohen Arbeitsbelastung, komplexeren Fällen und Fachkräftemangel konfrontiert.
«Zwischen 2020 und heute haben die Fallzahlen beim KES um 20 Prozent zugenommen», sagte Hostettler am Dienstag.





