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    Zuger SVP-Präsident Philip C. Brunner zum Kriegsmaterialgesetz

    Philip C. Brunner
    Philip C. Brunner

    Region Zug,

    Eine starke Rüstungsindustrie sichert die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz. Davon ist der Zuger SVP-Kantonsrat Philip C. Brunner überzeugt.

    Philip C. Brunner
    Philip C. Brunner (SVP) ist Zuger Kantonsrat und Präsident der SVP Kanton Zug. - SVP Zug

    Sicherheit, Freiheit und Wohlstand sind keine Selbstverständlichkeit! Die aktuellen geopolitischen Spannungen, in Europa und weltweit zeigen schmerzlich, dass wir alle aktiv für unseren Frieden und unsere Unabhängigkeit einstehen müssen.

    Am 29. November 2026 stimmen wir über die Anpassung des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) ab – und es geht dabei um weit mehr als um blosse Waffenexporte: Es geht um unsere Sicherheit und unsere Zukunft.

    Eine glaubwürdige bewaffnete Neutralität setzt voraus, dass sich die Schweiz im Ernstfall selbst verteidigen kann. Dafür brauchen wir eine durchhaltefähige Armee.

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    Am 29. November 2026 stimmt die Schweiz über die Anpassung des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) ab. (Symbolbild) - keystone

    Als Offizier weiss ich seit langem, das beste Material zur Verteidigung im Zeughaus nützt nichts, wenn komplexe Waffensysteme nicht regelmässig gewartet, instandgehalten und mit Ersatzteilen versorgt werden. Andere Staaten werden im Krisenfall zuerst ihre eigenen Truppen versorgen.

    Hier schliesst sich der Kreis zu unserer heimischen Rüstungsindustrie: Sie ist das Fundament unserer Verteidigungsfähigkeit. Ohne Zugang zu internationalen Absatzmärkten kann eine spezialisierte Industrie in der Schweiz langfristig nicht wirtschaftlich bestehen.

    Wie wirst du über das Kriegsmaterialgesetz abstimmen?

    Die heutige, zu restriktive Gesetzgebung erschwert es unseren Unternehmen jedoch, befreundete Staaten mit gemeinsamer Werteordnung zuverlässig zu beliefern. Die massvolle Anpassung des KMG korrigiert dies, stärkt unsere internationale Zusammenarbeit und wahrt gleichzeitig strikt unsere humanitäre Tradition sowie das Neutralitätsrecht.

    Es geht um den Erhalt von unverzichtbarem Know-how, Innovation und Ausbildungsplätzen im eigenen Land. Was wir heute an industriellen Fähigkeiten verlieren, können wir im Ernstfall nicht einfach nachbestellen.

    Sicherheit ist nicht alles, aber ohne Sicherheit ist alles nichts. Sorgen wir dafür, dass unsere Schweiz auch morgen stark und unabhängig bleibt. Darum empfehle ich ein klares Ja zur KMG-Anpassung.

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    Philip C. Brunner (*1955) ist Präsident der SVP Kanton Zug und Zuger Kantonsrat.

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