Fabio Scherer atmet auf: Platz 6 am Nürburgring «tut umso besser»

Nach einer Saison mit Pleiten, Pech und Pannen ist Fabio Scherer das Glück für einmal hold: Der Luzerner freut sich über Rang sechs in der GTWC am Nürburgring.

Das Wichtigste in Kürze
- Fabio Scherer fährt bei der GT World Challenge auf dem Nürburgring auf Rang sechs.
- Mit seinen Teamkollegen Arjun Maini und Thomas Drouet liefert Scherer ein fehlerloses Rennen ab.
- Nach einer Pannen-Saison ist das Resultat umso willkommener für den Luzerner.
Auf den ersten Blick ist es ein unscheinbares Resultat, über das sich Fabio Scherer am Wochenende freut. Der Luzerner fährt bei der GT World Challenge auf dem Nürburgring im HRT-Ford-Mustang auf Rang sechs. Für Scherer und seine Teamkollegen Arjun Maini und Thomas Drouet ist dieser sechste Platz aber Balsam.
Denn der Schweizer und sein HRT-Team haben bis anhin eine Seuchen-Saison erlebt. In Monza war man in aussichtsreicher Position in eine Startkollision mit zahlreichen Autos verwickelt worden. Beim 24-Stunden-Kracher auf der Nordschleife war der Scherer-Mustang ebenfalls in der Startphase ausgeschieden.
Diesmal läuft es in der Eifel besser: Von Startplatz 16 aus fährt Maini im Start-Stint an die Top-Ten heran. Auch Drouet hält sich in seinem Stint in der zweiten Rennstunde schadlos. Für die letzte Stunde übergibt er dann an Fabio Scherer, der das Auto auf Rang sieben ins Ziel bringt.

Nach dem Rennende gibt es dann sogar noch ein bisschen Glück für die HRT-Truppe: Durch Strafen bei der Konkurrenz rückt der Ford Mustang mit der Startnummer 64 auf Platz sechs nach vorne.
«Dieses Resultat haben wir uns echt verdient»
«Nachdem wir dieses Jahr doch etwas vom Pech verfolgt schienen, tut dieses Resultat umso besser», sagt Scherer. «Ich bin unglaublich stolz auf uns, auf meine beiden Teamkollegen und wahnsinnig dankbar für die Leistung des ganzen Teams. Dieses Resultat haben wir uns echt verdient.»

Die Saison in der GTWC Europe neigt sich schon wieder dem Ende zu: Mitte Oktober steht in Portimao (Portugal) das letzte Rennen im Endurance-Cup auf dem Programm. Vielleicht ist das Glück dem Schweizer ja noch einmal hold …







