Globaler Recycling Day zeigt: Jeder Beitrag zählt

Nau.ch Lokal
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Region Zug,

Am Recycling Day erinnert die Stadt Zug daran, dass schon kleine Schritte wie richtiges Trennen von Abfall Klima und Ressourcen schützen kann.

Der Kolinplatz in Zug.
Der Kolinplatz in Zug. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Stadt Zug berichtet, dreht sich am globalen Recycling Day alles um eine einfache, aber kraftvolle Botschaft: Recycling macht den Unterschied. Der Aktionstag erinnert daran, dass jeder von uns Verantwortung trägt – und dass schon kleine Schritte grosse Wirkung entfalten.

Ob eine richtig getrennte Glasflasche, eine zurückgebrachte Batterie oder ein abgegebenes Elektrogerät: Jede einzelne Handlung schont Ressourcen, spart Energie und reduziert den CO₂‑Ausstoss.

Recycling ist heute wichtiger denn je. Die Nachfrage nach Rohstoffen steigt weltweit, während natürliche Ressourcen knapper werden. Was wir korrekt zurück in den Kreislauf geben, muss nicht neu gewonnen werden – und genau das entlastet Umwelt und Klima. Recycling wirkt – auch im Kleinen. Jeder Beitrag zählt, und genau darauf macht der Recycling Day aufmerksam.

Dichte Infrastruktur macht Recycling einfach

Im Kanton Zug sind die Voraussetzungen dafür besonders gut: Das dichte Netz an Ökihöfen macht richtige Entsorgung so einfach wie kaum anderswo. Ob in Stadt oder Land – eine Sammelstelle ist fast immer in kurzer Distanz erreichbar.

Glas, Metall, PET, Papier, Batterien, Elektronik, Textilien: Wer trennen möchte, findet dafür im Kanton Zug immer den passenden Ort. Diese Infrastruktur ist ein stiller, aber entscheidender Erfolgsgarant – sie sorgt dafür, dass Wertstoffe nicht im Abfall verschwinden, sondern wieder zu neuen Produkten werden.

Nachhaltigkeit beginnt nicht mit grossen Worten, sondern mit kleinen, wiederholten Gesten. Ein kurzer Abstecher zum Ökihof. Ein bewusstes Sortieren. Eine Batterie, die nicht im Kehricht landet, sondern am richtigen Ort. Jeder Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Und damit es noch leichter geht

Unsicher, ob eine Flasche grün oder braun ist? Immer ins Grünglas. Elektrogeräte – auch defekte – gehören zur Sammelstelle, nicht in den Kehricht. Batterien und Akkus immer separat zurückbringen – falsch entsorgt bedeuten sie Brandgefahr.

In die PET-Sammlung gehören nur PET-Flaschen von Getränken. Papiertragtaschen gehören in die Kartonsammlung. Styropor nicht mit der Kartonschachtel entsorgen, sondern beide Abfallarten trennen und separat entsorgen. Nur intakte Kleidung spenden, defekte Textilien entsorgen.

Der Recycling Day erinnert uns daran, dass wir gemeinsam viel bewegen können. Mit jedem sauber getrennten Material und jeder bewussten Entscheidung für die Umwelt. Recycling beginnt bei uns – und macht Zukunft möglich.

Zeba sorgt für umweltgerechte Abfallbewirtschaftung

Der Zeba – Zweckverband der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen – wurde 1995 gegründet. Er kümmert sich im Auftrag der elf Zuger Gemeinden um eine umweltgerechte und möglichst kostengünstige Abfallbewirtschaftung und -entsorgung.

Dafür stellt er ein umfassendes, einheitliches und gut erreichbares Entsorgungsangebot sicher. Die Information der Bevölkerung und die Motivation zu einem verantwortungsvollen, ökologischen Umgang mit Abfällen gehören ebenso zu den Aufgaben des Verbandes wie das Aushandeln optimaler Konditionen für die Sammlung, Logistik und Verwertung der gesammelten Wertstoffe.

Renergia verwandelt Abfall in Strom

Der Verband ist als Gründungsmitglied und Mitaktionär an der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia zusammen mit den Zentralschweizer Abfallverbänden und der Perlen Papier AG beteiligt.

Mit der gewonnenen Energie erzeugt die Renergia Strom für 44'000 Haushalte, zudem nutzen die Papierfabrik und Fernwärmenetze die Abwärme, wodurch jährlich rund 100'000 Tonnen CO2 eingespart werden.

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