Baubewilligung für Werk- und Ökihof ist rechtskräftig

In Rotkreuz ZG kann der neue Werk- und Ökihof am Erlenring gebaut werden. Nach Gesprächen mit der Gemeinde zogen die Einsprechenden ihre Einsprachen zurück.

Die Baubewilligung für den neuen Werk- und Ökihof am Erlenring in Rotkreuz ist rechtskräftig. Zuvor konnte die Gemeinde Risch mit den Einsprechenden einvernehmliche Lösungen zum Verkehrsregime sowie zu den gegenseitigen Näherbaurechten vereinbaren. Auf dieser Grundlage wurden sämtliche Einsprachen zurückgezogen.
Damit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für den Werk- und Ökihof sowie für die weitere Entwicklung des Sportparkareals erreicht.
Die Baugesuche für den neuen Werk- und Ökihof, den einfachen Bebauungsplan sowie das Signalisations- und Verkehrskonzept wurden Anfang 2026 öffentlich aufgelegt. Aufgrund mehrerer Einsprachen führte die Gemeinde Risch intensive Gespräche mit den betroffenen Grundeigentümerschaften und Betrieben. Die dabei erzielten Vereinbarungen nehmen insbesondere die Anliegen zur Erschliessung des Gewerbegebiets und zur Verkehrssicherheit auf.
«Es freut uns, dass wir gemeinsam tragfähige Lösungen finden konnten. Die Gespräche haben dazu beigetragen, das Projekt weiterzuentwickeln und sowohl die Anforderungen an den künftigen Ökihofbetrieb als auch die Anliegen der umliegenden Betriebe angemessen zu berücksichtigen», sagt Bauvorsteher Patrick Wahl.
Verkehrsregime wird weiter konkretisiert
Für den Betrieb des neuen Ökihofs sieht das Verkehrs- und Signalisationskonzept eine klare Verkehrsführung innerhalb des Erlenrings vor. Für ausserordentliche Spitzenzeiten können bis zu drei bezeichnete Warteräume eingerichtet werden. Diese kommen zum Einsatz, wenn die Parkplätze auf dem Areal vorübergehend nicht ausreichen.
Das Verkehrsregime wird vor der Eröffnung weiter konkretisiert und nach der Inbetriebnahme eng begleitet. Insbesondere in der Anfangsphase soll ein Verkehrsdienst eingesetzt werden. Die Verkehrssituation wird nach dem ersten Betriebsjahr und anschliessend regelmässig überprüft.
Eine Begleitgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde sowie der umliegenden Grundeigentümerschaften wird den Betrieb begleiten, die Verkehrssituation beurteilen und bei Bedarf zusätzliche Massnahmen prüfen.
Mehr Parkplätze und ergänzende Angebote
Der neue Ökihof verfügt über deutlich mehr Parkplätze für Nutzerinnen und Nutzer als der heutige Standort. Dadurch können mehr Fahrzeuge auf dem eigenen Areal aufgenommen werden. Dies schafft bessere Voraussetzungen für einen geordneten Betrieb und soll dazu beitragen, Rückstaus auf den umliegenden Strassen möglichst zu vermeiden.
Parallel zur weiteren Projektierung arbeitet die Gemeinde am künftigen Betriebskonzept. Dazu gehören die Ausgestaltung der Öffnungszeiten sowie sogenannte Ökihöfe light. Mit solchen ergänzenden, dezentralen Entsorgungsmöglichkeiten sollen der neue Hauptstandort entlastet und die Besucherströme besser verteilt werden.
Ein erster Ökihof light kann nun zeitnah an der Sonnhaldenstrasse realisiert werden, zumal auch hier eine rechtskräftige Baubewilligung vorliegt. Über die weiteren Standorte, Angebote und Öffnungszeiten wird die Gemeinde zu einem späteren Zeitpunkt informieren.
Planungssicherheit für den Sportpark
Mit dem Umzug an den Erlenring wird der bisherige Standort auf dem Sportparkareal frei. «Der neue Werk- und Ökihof ist eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Sportparkareals. Mit der rechtskräftigen Baubewilligung gewinnen wir die nötige Planungssicherheit, um die nächsten Schritte verlässlich anzugehen», sagt Gemeindepräsident Peter Hausherr.
Über das weitere Vorgehen und den Terminplan informiert die Gemeinde, sobald die entsprechenden Grundlagen vorliegen.







