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    Hechte und Egli aus Zugersee bleiben für den Verzehr gesperrt

    Keystone-SDA Regional
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    Hechte und Egli aus dem Zugersee überschreiten weiterhin die zulässigen Pfas-Höchstwerte. Sie dürfen deshalb weder verkauft noch gratis abgegeben werden. Das zeigen die Resultate des Pfas-Fischmonitorings.

    Berufsfischer Arthur Zimmermann ist auf seinem Fischerboot auf dem Zugersee unterwegs. (Symbolbild)
    Berufsfischer Arthur Zimmermann ist auf seinem Fischerboot auf dem Zugersee unterwegs. (Symbolbild) - Keystone/ALEXANDRA WEY

    Die Ergebnisse bestätigen den Befund einer Stichprobenkampagne aus dem Jahr 2024, wie der Kanton Zug am Dienstag mitteilte. Die Einschränkung für Hechte und Egli gelte so lange, bis neue Messungen einen Rückgang der Pfas-Belastung, der Ewigkeitschemikalien, nachweisen.

    Felchen und Rötel aus dem Zugersee sowie sämtliche untersuchten Fischarten aus dem Ägerisee seien hingegen «lebensmittelrechtlich konform», wie es weiter hiess. Wer selbst im Zugersee gefischte Hecht oder Egli isst, verstösst nicht gegen das Verbot.

    Für das 24 Seiten umfassende Monitoring haben das Amt für Wald und Wild, das Amt für Umwelt und das Amt für Verbraucherschutz in den Jahren 2025 und 2026 insgesamt 78 Speisefische aus beiden Seen untersucht. Hinzu kamen drei Planktonproben aus dem Zugersee. Die Untersuchungen erfolgten in Zusammenarbeit mit den Zuger Berufsfischern.

    Kanton lässt Auswirkungen auf die Fischpopulation untersuchen

    Die Messungen zeigte, dass sich Pfas entlang der Nahrungskette anreichern, wie es weiter hiess. Die Ewigkeitschemikalie gelangt in den Zugersee, wird dort von kleinsten Lebewesen aufgenommen und über die Nahrungskette bis zu den Fischen und schliesslich den Raubfischen weitergegeben.

    Da Hecht und Egli derzeit nicht mehr befischt werden, soll eine Ökosytem-Studie mögliche Auswirkungen auf das «ökologische Gleichgewicht» des Sees liefern. «Eine Zunahme der Raubfischpopulation ist mittelfristig nicht auszuschliessen», schreibt der Kanton.

    Weitere Untersuchungen betreffen laut Mitteilung die Sedimente, also was sich am Grund des Zugersees ablagert, dessen Zuflüsse und belastete Standorte. Damit sollen die «historische Pfas-Belastung» und mögliche weitere Pfas-Quellen ermittelt werden, wie es weiter hiess.

    Kanton unterstützt Berufsfischerei

    Der Zuger Kantonsrat hatte im Frühling dieses Jahres die Berufsfischerei mit einem Notkredit unterstützt: 50'000 Franken für den verlorenen Beifang von Hecht und Egli, 20'000 Franken für die Entsorgung der belasteten Fische und den Rest für die Ökosystemstudie.

    Auch im Nachbarkanton Aargau gilt für Hechte aus dem Hallwilersee wegen zu hoher Pfas-Werten ein Verkaufsverbot. Egli dürfen dort im Gegensatz zum Kanton Zug jedoch weiterhin verkauft werden.

    Kommentare

    User #6447 (nicht angemeldet)

    und als nächstes kommt; Nutztierfleisch darf auf zu hohen PFAS Werten nicht mehr verkauft oder gratis abgegeben werden ... Esst Sojabohnen und trinkt Mandelmilch .... Die Schweiz ist nicht nur politisch neutral, sie wird auch Klima und Fleisch neutral .... 👆🎅

    User #6447 (nicht angemeldet)

    warum müssen dies Fische keine Gesichtsmaske tragen ... 👆

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